Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK

Suche

Auf zwei Rädern quer durch Deutschland? Fachtagung zur Zukunft des Europaradwegs R1 in Berlin

Radfahren über den Tellerrand – nahezu 1000 Kilometer durch ganz Deutschland führt der Europaradweg R1 und verbindet nicht nur fünf Bundesländer, sondern auch erlebnishungrige Fahrradtouristen aus ganz Europa. Über die Zukunft dieses Weges und seine Vermarktung in Deutschland haben sich vergangene Woche unter anderem Vertreter der anliegenden Kommunen auf einer Fachtagung in der NRW-Landesvertretung in Berlin Gedanken gemacht.

„Wenn wir den Europaradweg R1 als lohnendes Ziel für Touristen erhalten wollen, müssen wir ihn konsequenter vermarkten und dabei dieselbe Sprache sprechen, zum Beispiel auch durch eine gemeinsame Koordinierungsstelle“, mahnte Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte des Münsterland e.V. „Deswegen ist es wichtig, dass bei dieser Tagung alle an einem Tisch sitzen, wir gemeinsam Ideen entwickeln und unsere Zusammenarbeit stärken.“ Der Münsterland e.V. ist Sitz der Geschäftsstelle Europaradweg R1 in NRW und hat die Fachtagung federführend organisiert.

Der Europaradweg R1 hat eine lange Tradition und führt in Deutschland von der niederländischen Grenze bei Vreden bis zum Oderbruch an der polnischen Grenze. Mit neun Weltkulturerbestätten  entlang des Abschnitts ist auch ein außergewöhnliches kulturhistorisches Erlebnis verbunden. Unter Radfahrern ist er besonders bekannt für seine abwechslungsreichen Landschaftsarten und -formen – von der idyllischen Moor- und Heidelandschaft über dichte Waldgebiete bis zu gepflegten Auenlandschaften.

Die Fachtagung präsentierte den Teilnehmern neben Erfahrungsberichten, Best-Practice-Beispielen und Fachvorträgen eine Potenzialanalyse der Fachhochschule Südwestfalen, die verschiedene Vermarktungsmöglichkeiten aufzeigt. Die Teilnehmer diskutierten diese unter dem Motto  „Zukunftswerkstatt“ und sprachen über die Stärken und Schwächen des R1,  Finanzierungsmöglichkeiten und eine thematische Fokussierung, beispielsweise auf  kulturhistorische Themen.

„Wir haben alle ein gemeinsames Interesse und müssen nun sehen, ob unsere entwickelten Ideen tragfähig sind“, fasste Kösters am Ende der Tagung zusammen. „Perspektivisch steht natürlich auch eine Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarländern an, denn Radfahrer erleben auf diesem Weg nicht nur Natur, sondern auch ein Europa ohne Grenzen.“

Weitere Informationen

Der Europaradweg R1 ist insgesamt 3500 Kilometer lang und durchquert neun Länder und drei Zeitzonen. In Nordrhein-Westfalen haben die Kommunen am Radweg vor rund 15 Jahren einen Arbeitskreis „Europaradweg R1 – NRW“ gegründet und sich zum Ziel gesetzt, das NRW-Teilstück gemeinsam zu bewerben. Als Organisator der Fachtagung kooperiert der Arbeitskreis mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, den touristischen Landesverbänden Tourismus NRW e.V., TourismusMarketing Niedersachsen GmbH, der Investitions- und  Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt, visitBerlin und der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH sowie der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel e.V. und der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.

Ansprechpartnerin beim Münsterland e.V.: Kerstin Clev, 02571 949307, clev@muensterland.com
www.fachtagung-r1.de

Pressetext als PDF


Logo Region Plus

Für Sie zuständig

Assistenz Presse- und Medienkommunikation Clara Hackler
05271 9743-10